Tibet wurde 1949/50 unrechtmäßig und gewaltsam durch die Volksrepublik China besetzt, die Unterdrückung und das Versagen fundamentaler Menschenrechte hält bis heute an.
Die Tibet Initiative will das tibetische Volk in seinem unermüdlichen und gewaltlosen Kampf für Selbstbestimmung unterstützen.
Die Regionalgruppe Potsdam der TID besteht seit 2005. Wir sind etwa 30 Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, Berufe und politischer Orientierung. Mit Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen, Demonstrationen, Unterschriftenaktionen, Mahnwachen und Vorträgen setzen wir uns für die Verbesserung der Situation in Tibet ein.
Beispiele aus unserer Arbeit im Jahr 2012:
- Als Protest gegen die zunehmende Unterdrückung der Menschen Tibets organisierte die Regionalgruppe eine Mahnwache am 8. 2. am Brandenburger Tor in Potsdam. Wir informierten die Passanten über die aktuelle Lage in Tibet, über das Schicksal der Verbrannten und riefen zum gemeinsamen, gewaltlosen Protest auf.
- Vielbeachtet in den Medien setzten wir zum Jahrestag der Invasion in Tibet, am 3. März, ein Puzzle aus mehr als 6 000 Deckeln in Gestalt einer tibetischen Fahne zusammen. In den vorausgegangenen Wochen sammelten Schüler der Gymnasien Hermannswerder und Stahnsdorf Deckel von PET Flaschen. Mit jedem Deckel gingen gute Wünsche nach Tibet. Die blauen Deckel galten der fehlenden Rechtssicherheit, die weißen Deckel dem Recht auf freie Religionsausübung.Mit den roten Deckeln wurde an die fehlende Meinungsfreiheit erinnert und mit den grünen Deckeln an die für Tibet besonders wichtige Freiheit der Ausübung ihrer jahrtausendealten Kultur. An das sensible ökologische Gleichgewicht auf dem Dach der Welt wird mit den gelben Deckeln einer intakten Umwelt gedacht.
- Für den Herbst ist eine Ausstellung von Tibetbildern in einer Schule und einen Projekttag mit Schülern zum Thema Tibet geplant.